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CAP-DARLEHEN

 

Mit Cap-Darlehen können Sie nicht nur von günstigen Zinsmarktentwicklungen profitieren – sondern sich auch gegen das Risiko eines zu hohen Zinsanstiegs versichern.

 

Die Konditionen:

Wie das Flex-Darlehen ist die Sollzinsbindung beim Cap-Darlehen nicht für einen langfristigen Zeitraum festgelegt, sondern orientiert sich in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten am aktuellen Geldmarktzinssatz EURIBOR. Der EURIBOR, zu dessen Konditionen sich auch Banken gegenseitig Geld leihen, orientiert sich am Leitzins der Europäischen Zentralbank und wird täglich veröffentlicht. Bei klassischen Darlehen hingegen können die Kreditgeber ihren Zinssatz frei anpassen.
Die Besonderheit beim Cap-Darlehen: Bei Vertragsabschluss wird für einen bestimmten Zeitraum (drei, fünf, zehn oder 15 Jahre) zusätzlich eine Zinsobergrenze (Cap) festgelegt. Der Zinssatz des Darlehens kann nicht über diese Grenze steigen. Meist wird beim Cap-Darlehen deshalb auch mit einer Zinsuntergrenze (Floor) vereinbart, unter die der Darlehenszinssatz nicht fällt.

Die Vorteile:

Die Zinsobergrenze ermöglicht Zinssicherheit – durch die EURIBOR-Bindung können Sie dennoch von Zinssenkungen profitieren.
Beim Cap-Darlehen fallen zudem keine Vorfälligkeitsentschädigungen für Sondertilgungen an. Weiterhin kann die Zinsfixierung flexibel gestaltet werden, d.h. eine Umwandlung in ein Darlehen mit gebundenem Sollzinssatz und damit absolute Zinssicherheit ist möglich.

Die Praxis:

Das Flex-Darlehen ist ideal, wenn Sie in absehbarer Zeit mit dem Eingang einer höheren Summe (Erbe, Immobilienverkauf, etc.) rechnen, mit der sie den Kredit vorzeitig tilgen könnten. Zudem ist es für Arbeitnehmer mit variablen Gehaltsbestandteilen (Boni, …) sinnvoll.

Zusätzliche Optionen (eventuell gegen Aufpreis):
  • Umwandeln in ein Darlehen mit gebundenem Sollzinssatz (zu den dann gültigen Konditionen)

Seien Sie gut versichert!

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