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Forward-Darlehen: Günstige Anschlussfinanzierung sichern

Ein Forward-Darlehen ist eine interessante Lösung für Immobilienbesitzer, die sich bereits vor Ablauf ihres aktuellen Darlehensvertrages eine günstige Anschlussfinanzierung sichern wollen. So können sie bei ihrem nächsten Vertrag von den derzeit niedrigen Zinsen profitieren – und teure Kredite ablösen.

Wiesbaden, 16.12.2015 - 

Seit seiner Markteinführung Ende der Neunziger Jahre hat sich das Forward-Darlehen zu einem wichtigen Bestandteil der Immobilienfinanzierung in Deutschland entwickelt. Es handelt sich dabei um ein Annuitätendarlehen, das erst nach einer bestimmten Laufzeit ausgezahlt wird – der sogenannten Forward-Periode, die bis zu 66 Monate dauern kann. Während dieser Laufzeit fallen keine Kredit- und Bereitstellungszinsen an. Gegen einen Zinsaufschlag sichert sich der Darlehensnehmer das aktuelle Zinsniveau bis zum Ende der Forward-Periode und kann es dann in Anspruch nehmen. Immobilienbesitzer können auf diese Weise die aktuell günstigen Konditionen nutzen – auch wenn ihre Finanzierung erst in den nächsten Jahren ausläuft.

Insbesondere im jetzigen Marktumfeld kann ein Forward-Darlehen eine interessante Möglichkeit zur Sicherung der Anschlussfinanzierung sein: Was der Kreditnehmer bei den derzeit historisch niedrigen Zinsen spart, kann er später in eine höhere Tilgungsrate investieren und so die Laufzeit seines Darlehensvertrages verkürzen.

Obwohl eine Forward-Periode von bis zu fünfeinhalb Jahren möglich ist, empfiehlt Haus & Wohnen, entsprechende Angebote erst zwischen 48 und 36 Monaten vor Ablauf der aktuellen Zinsbindung einzuholen. Auch wenn zahlreiche Institute das Forward-Darlehen derzeit intensiv bewerben, sollte der Zeitpunkt gut gewählt sein. Denn je länger die Forward-Periode dauert, desto höher ist der Zinsaufschlag, den Institute für ein solches Darlehen berechnen. Solange der Kapitalmarkt ruhig bleibt und ein Zinsanstieg nicht absehbar ist, sollten Kreditnehmer also eine kürzere Forward-Periode in Betracht ziehen. Gleichzeitig ist es aber wichtig, die Zinsentwicklung selbst zu beobachten oder – noch besser – durch Ihren Berater bei Haus & Wohnen beobachten zu lassen.

Welche Anschlussfinanzierung letztlich die günstigste ist, hängt von individuellen Faktoren ab. Wie bei einer herkömmlichen Anschlussfinanzierung können Sie Forward-Darlehen bei Ihrer aktuellen Bank oder auch bei einem anderen Institut Ihrer Wahl abschließen. Auch Kreditnehmer, die vor mehreren Jahren ein Forward-Darlehen als Anschlussfinanzierung bei ihrer Bank noch zu einem höheren Zinssatz abgeschlossen haben, können unter Umständen von den aktuell niedrigen Zinsen profitieren: Denn wer mit seiner Bank schon vor Ablauf der Zinsbindung einen Zinssatz für die Anschlussfinanzierung eines Kredits vereinbart hat, kann diesen Vertrag zehn Jahre nach Abschluss kündigen – und ihn über ein neues Forward-Darlehen mit günstigerem Zinssatz refinanzieren. Die Richter des Bochumer Landesgerichts haben in einem aktuellen Fall entschieden, dass auch beim Forward-Darlehen, wie bei anderen Krediten mit einer Zinsbindung von mehr als zehn Jahren, eine sechsmonatige Kündigungsfrist nach zehn Jahren zulässig ist.

Bei Fragen zum Forward-Darlehen helfen wir Ihnen gerne weiter: Kontaktieren Sie Haus & Wohnen, damit wir Ihnen eventuell vorliegende Angebote unverbindlich prüfen und gegebenenfalls verbessern oder ein anderes Umschuldungsinstitut empfehlen können. Sprechen Sie uns einfach an, wir geben ihnen eine objektive und faire Einschätzung, ob und wann ein Forward-Darlehen für Sie sinnvoll ist.


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